PROGRAMM

[MAIN STAGE]

MITTWOCH 09-10-2019

Um die digitale Transformation zu schaffen, muss sich auch eine Organisation verändern: Welche neuen Organisationsmodelle sind erfolgreich? Was bedeutet New Work? Wie gewinnt und hält man Talents? Welche Methoden sollten Manager beherrschen? Ein Startup im eigenen Unternehmen gründen aber wie, mit Universitäten oder Startups zusammenarbeiten, funktioniert das? Keynotes, Best Practice, Discussions, Workshops und Rising Stars zu diesen Themen stehen am 1. Tag des Gainer Industriefestivals im Mittelpunkt.

REWRITING THE FUTURE OF ORGANIZATION

Einlass, Anmeldung und Ticketabholung:
An der Registratur erhalten Sie Ihren Badge, sowie alle Informationen rund um das Festival!

Kann Technologie den Klimawandel aufhalten?
„Every Challenge is an Opportunity“ – wer hat das noch nicht gesagt oder gehört. Der Klimawandel ist eine sehr große Challenge, aber für viele Branchen auch eine sehr große Opportunity. Mit wachsendem Bewusstsein bei Kunden sowie substanziellen Investitionen in carbon-neutral und carbon-negative Technologien ist jetzt der beste Zeitpunkt um innovative Technologien und Prozesse zu entwickeln und skalierbar zu machen.
by Eric Steinberger, AI Expert


durch die Moderatoren:
Florian Zangerl
, Geschäftsführer, WEKA Industrie Medien GmbH
Rudolf Loidl
, Chefredakteur, INDUSTRIEMAGAZIN
Beatrice Schmidt
, Head of Events, WEKA Industrie Medien GmbH
Stefanie Nagl
, Project Lead, GAINER-Industriefestival

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dwarfs and Giants eröffnen den Themenblock „Rewriting the Future of Organization“ – das Thema, welches uns durch den ganzen Tag begleiten wird.

Alle wollen sie – die Organisationsform der Zukunft! Doch es gibt einerseits keine “One-Size”-Lösung für alle Probleme der VUCA-Welt, und andererseits lässt sich die Zukunft nicht am Reißbrett entwerfen. Die Zukunft wird von uns allen gestaltet, in kleinen Schritten statt in 5-Jahres-Plänen. Und dwarfs and Giants ist ein Innovationslabor, um genau diese Schritte an sich selbst und mit PartnerInnen und KundInnen zu entwickeln. Ein evolutionäres, lebendiges Experiment, mit der klaren Orientierung auf einen zentralen Purpose: “Rewriting the future of organization. Catalyzing the evolution of wholesome organizations.“
by Sascha Bernardis, Co-Founder, dwarfs and Giants

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„Game-Changer 100% Agile. Unsere Reise zu einer agilen Organisation“
In einer Welt die zunehmend VUCA wird, hat die BMW Group IT eine einerseits einfache und andererseits sehr ambitionierte Strategie gewählt: 100% Agile. Diese Reise zu einer agilen Produktorganisation begann bereits vor längerer Zeit mit einigen verstreuten agilen Projekten. Mitte 2017 gewann die Bewegung deutlich an Dynamik mit einer großen Umorganisation, in der die bisher getrennten Bereiche Development und Operations im Sinne von DevOps vereint wurden. Neben diesem strukturellen Aspekt der Teams und ihrer Produkte, liegt der Schwerpunkt der agilen Transformation auf Kultur und Mindset, Technologie und Architektur und – trotz des offensichtlichen Widerspruchs zum agilen Manifest – auf Prozessen und Werkzeugen. Der Reisebericht bietet schonungslose Einblicke in die bisherigen Stationen und Ausblicke auf die aktuellen und bevorstehenden Herausforderungen.
by Dr. Marcus Raitner, Agile Coach und Agile Transformation Agent, BMW Group IT

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Agil auf dem Weg – Organisation bei KEBA
Die Welt dreht sich im Zeitalter der Globalisierung immer schneller, der Begriff der VUKA Welt (Volatilität, Unsicherheit, Komplexität, Ambiguität) ist vielen kein Fremdwort mehr.
Die KEBA AG hat die Vorzeichen frühzeitig erkannt und ihre Arbeitsweise an die neuen Anforderungen angepasst. Die Organisation wurde flacher, die Mitarbeiter können ihre Ideen und individuellen Könnerschaften noch mehr einbringen und Entscheidungen werden unbürokratisch und agil getroffen.
Gerhard Luftensteiner (CEO KEBA AG) berichtet, wie sein Unternehmen die Umstellung auf eine agile Organisation gemeistert hat.
by Mag. Gerhard Luftensteiner, CEO, KEBA AG

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Culture Transformation – the fertile ground for all else
Traditionally companies spend about 90% of their efforts on the “IT”, the tangible, the strategy, the goals and objectives, KPIs and the operational DOING, while they neglect what actually enables a successful dealing with the “IT”, namely the “I” and the “WE”. How do we collaborate and work as teams together in order to achieve the “IT” goals and how do I understand which impact my self, my behavior and mindset has on achieving the team’s and the company’s goals. Our culture transformation program focusses on improving the “WE” and the “I” in service of a better “IT”.
by Britta Bibel-Cavallaro, Head of Business und Culture Transformation, OC Oerlikon Management AG

11:00-11:45 PAUSE

Wir starten musikalisch in den 2. Teil unseres Programms.

Alles agil oder was? Ein Survival Guide für Führungskräfte
Agilität breitet sich gerade wie ein Flächenbrand über die Organisationen aus und macht auch vor Führungskräften nicht halt. Was man so hört, ist das „Geschäftsmodell“ der klassischen Führung sogar bedroht durch agiles Arbeiten. Von Managern wird verlangt, ihr Unternehmen auf agil zu trimmen und sich dabei selbst neu zu erfinden. Doch was macht dabei Sinn und wie erkennt man Irrwege?

by Mag. Eva-Maria Ayberk
, New Managment. Expert & Consultant

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Digital allein ist zu wenig!
Was braucht es noch für eine erfolgreiche digitale Transformation in technischen Service-Organisationen?
Roman Teichert spricht über die digitale Service Transformation bei OTIS – Herausforderungen, Ansätze, Erfahrungen und erste Erfolge.
by Roman Teichert, Managing Director, OTIS Austria

12:50-14:30 MITTAGSPAUSE

Employee Centricity – Talente im Fokus
Organisationen müssen schneller & innovativer agieren, um Veränderung und digitale Transformation zu meistern. Unternehmen brauchen motivierte, kompetente und veränderungswillige Talente.

Close the gap zwischen klassischer und agiler Welt: welchen neuen Mindset brauchen Organisationen für Talent Management? Welche Rolle spielen Führungskräfte? Was erwarten sich Talente?
by Katja Bauer, Trainerin und Geschäftsführerin der Synergy Management- & Unternehmensberatung GmbH

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digital:talentswie denken Talente über das Morgen heute und wie können wir es schaffen, neben der Theorie auch Praxiserfahrung zu vermitteln?
by Jürgen Weiss, Co-Founder von digital:talents

Keep calm and mention your tension
Willkommen in der neuen Welt der Arbeit! Klassische Hierarchien werden abgelöst durch Selbstorganisation, verteilte Autorität, Agilität, Kundenzentrierung. Doch all diese Veränderung führt auch zu Reibungsflächen. Was bedeutet Autonomie für den Umgang mit Spannungen? Wohin mit einem Konflikt, wenn eine Unstimmigkeit nicht mehr einfach an eine Führungskraft “eskaliert” werden kann? Wie lernt man emotionale Eigenverantwortung, um konstruktiv Lösungen zu finden und damit arbeitsfähig zu bleiben? Und was hat psychologische Sicherheit mit all dem zu tun? Anna Wohlesser bietet einen Einblick in neue Strukturen und Prozesse und zeigt auf, warum der professionelle Umgang mit Spannungen für die evolutionäre Weiterentwicklung einer Organisation hilfreich ist.

by Anna Wohlesser, Evolutionary Catalyst, dwarfs and Giants

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15:35-16:05 PAUSE

Transform to Perform: Ganzheitliche Transformation am Beispiel der Goodmills Gruppe
Jedes Unternehmen steht heute durch globale Vertriebsstrukturen im weltweiten Wettbewerb. Gleichzeitig werden Innovationszyklen kürzer und die Digitalisierung revolutioniert Wertschöpfung, Produkte und Dienstleistungen. Sind Industrieunternehmen deshalb zum radikalen Wandel gezwungen? Wie meistern erfolgreiche Unternehmen die Notwendigkeit der permanenten und umfassenden Transformation? Wie halten sie mit ständigen Änderungen mit? Welche Rolle spielen Allianzen und Ökosysteme? Und wie halten sie den Kern ihrer Leistungsträger angesichts von Fachkräftemangel und Generation Y bei der Stange?
Selten zuvor war die versierte Beherrschung des Managementwerkzeugs „Organisation“ so relevant wie heute. Johannes Schneider, Managing Director bei contrast EY, zeigt, wie er und sein Team die Goodmills Gruppe bei der ganzheitlichen Transformation begleitet haben.
by Johannes Schneider, Managing Director im Bereich Managementberatung, contrast EY

“Design Thinking” A Cultural Challenge and Change – Der Kunde im Fokus
Um innovative und kreative Lösungen zu finden, eignet sich der Design-Thinking-Prozess. Dabei handelt es sich um ein Mindset, um im interdisziplinären Team Herausforderungen effizient zu lösen.
In diesem Vortrag bekommen Sie einen Erfahrungsbericht, wie die Einführung von Design Thinking funktionieren kann und warum es sich lohnt.
by Mag. Eva Mitsche, MBA, CX & Innovation Manage, Daikin Central Europe

„PALFINGER 21st: ein neuer Weg zu radikalen und disruptiven Innovationen für die Hebe-Lösungen der Zukunft“
by Philipp Smole, Executive Vice President, Palfinger 21st

ca. 17:30 ENDE DES PROGRAMMS AUF DER MAIN STAGE

Beim Talent Squad geben sich etablierte Unternehmenslenker und junge Talents die Hand. Ein Treffen auf Augenhöhe für die Arbeitswelt der Zukunft. 

Mehr Infos zum Talent Squad gibt es HIER.

DONNERSTAG 10-10-2019

Um weiterhin erfolgreich am Markt bestehen zu können, müssen immer mehr Industrieunternehmen Ihre Geschäftsmodelle ändern, verfeinern oder neue kreiieren. Wie das erfolgreich gelingt und mit welchen Methoden und neuen Technologien diese Challenge besonders gut bewältigt werden kann, das erleben alle Gainer Besucher an Tag 2. Wir beleuchten die wandelbare Fabrik, zeigen Blitzlichter zu Themen wie Plug&Play, Out oft he Box Robotik oder Pay per Use, letztendlich bleibt aber die Frage: wie wollen Manager die Geschäfte von morgen gestalten und welche Denkansätze und Talents helfen dabei.

CHASING FOR MORE? NEW BUSINESS MODELS

Einlass, Anmeldung und Ticketabholung:
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durch die Moderatoren:
Florian Zangerl
, Geschäftsführer, WEKA Industrie Medien GmbH
Rudolf Loidl
, Chefredakteur, INDUSTRIEMAGAZIN
Beatrice Schmidt
, Head of Events, WEKA Industrie Medien GmbH
Stefanie Nagl
, Project Lead, GAINER-Industriefestival

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Nanotechnology unravelled: wie aus Furcht Erfolg wird
~Make everything as simple as possible, but not simpler. ~ Albert Einstein
Wie simpel ist Leben? Wie strukturiert sind große Systeme? Wie kann Information in nur fünf einfachen Basen codiert sein? Wie steuern Enzyme tausende Reaktionen parallel und hochspezifisch in Zellen während in die chemische Industrie isoliert unter harschen Bedingungen vorgeht?
Von Langweile über Motivation und die Tugend der Jugend hin zu: Nanotechnologie, Mikroben und Gentechnik. Sehr abschreckende Begriffe, jedoch mit ungeheurem, oft ungeachteten, Potential: Bauen von “Wertschöpfungsketten”, Nanobots und Prozesse in Miniatur! Wie und warum? -> Programming – with a twist.
by Alexandra Waldherr, HBLVA17 Rosensteingasse

Token Ökonomie: Wie Blockchains und Smart Contracts das Internet revolutionieren
Smart Contracts und Blockchains sind die nächste Stufe der Automation und haben das Potential das Internet von Grund auf zu verändern. Viele Smart Contract Lösungen sind nur im Zusammenspiel mit dem Internet der Dinge möglich. Denn die Daten die in einem Smart Contract fliessen und automatisierte Aktionen auslösen, kommen oftmals aus der Aussenwelt, aus einer Hardware oder Software.
by Shermin Voshmgir, Gründerin des BlockchainHubs & Direktorin des interdisziplinären Instituts für Krypto-Ökonomie (WU Wien)

Disruption durch Digital Twins and Shadows: Neue Geschäftsmodelle in der Avatar-Ökonomie
Die aktuelle Diskussion von Digitalisierung und Industrie 4.0 ist durch neue Geschäftsmodelle auf Basis Digitaler Zwillinge (oder Schatten) der Produktion oder einer Anlage geprägt. Doch dies ist erst der Anfang: Wir stehen gerade vor dem Entstehen einer persönlichen Digitalen Identität für jeden einzelnen Menschen. Willkommen in der Avatar-Ökonomie. Damit ist weder unser Facebook- oder LinkedIn-Profil noch die Suchhistorie bei Google gemeint. Es geht vielmehr um eine der zentralen sozialen und ökonomischen Fragen unserer Zeit: Können und wollen wir einen persönlichen, virtuell-digitalen Zwilling, eine authentische Repräsentanz von uns selbst haben? Und welche Chancen (und Risiken?) ergeben sich daraus für die Geschäftsmodelle etablierter Unternehmen? Ich lade Sie ein, diese Frage auf der GAINER 2019 ganz neu zu denken und zu diskutieren.
by Prof. Dr. Frank T. Piller, Institutsleiter für Technologie- und Innovationsmanagement, RWTH Aachen
by Vladimir Puhalac, CEO, DOOB GROUP AG

Vor der Pause geben Moderatoren und Speaker noch einen kurzen ‚Wrap-up‘ der bisherigen Inhalte.

10:40-11:10 PAUSE

Data Thinking am Beispiel eines großen deutschen Automobilherstellers
by Susanne Zach, Leiterin des Bereichs Analytics, EY Österreich  
Datenbasierte Lösungen für komplexe Unternehmensfragen können einen nachhaltigen Beitrag zur Erreichung von Geschäftszielen leisten. Trotzdem werden das technologische Potenzial und die vorhandenen Datenressourcen noch nicht in vollem Ausmaß genutzt. Warum springt der Funke vom technologisch Realisierbaren nicht über zur praktischen Implementierung und Potenzialentfaltung? Welche Barrieren gilt es für Unternehmen zu überwinden? Wie können auch Sie Ihr volles Datenpotenzial nutzen?
 
Die Lösung liegt nicht nur in der technischen Realisierung, sondern der Identifikation der richtigen Fragestellung. Um frühzeitig die Ressourcen in die vielversprechendsten Bereiche zu lenken, haben wir das Data Thinking Konzept entwickelt. Dazu vereinen wir Methoden aus unterschiedlichen Disziplinen, um innovative Ideen zu generieren und diese hinsichtlich des tatsächlichen Nutzens für unsere Kunden zu testen.

  

Augmented Intelligence – A Human-Machine Marriage on the Way to Complete Intelligent Automation
At present and in foreseeable future, many critical tasks, such as disease diagnosis, will not be fully automated through artificial intelligence technologies despite their often above-human performance. There are two main reasons for this. First, artificial intelligence is widely considered a black box. Understanding the reasoning behind predictions is difficult for many algorithms and practically not (yet) possible for others. Humans tend to mistrust things they do not understand. Second, intelligent machines are developed to create value and make our lives better. In many cases, machine intelligence supporting humans turns out to be superior to pure automation. In fact, the combination of formalized information internalized by the model and tacit knowledge of the human worker often results in a more complete picture of the situation and leads to a better outcome. However, what does it take to make this human-machine marriage a happy one?
by Simon Stiebellehner, Head of AI, craftwork GmbH

Cybersecurity – Hype, Angst und Investition und was Sie wissen müssen
live:hacking – Das existiert in Deutschland schon seit über 20 Jahren.
Windows XP mit deaktivierten Sicherheitseinstellungen in einer virtuellen Maschine. Ein Katz-und-Maus-Spiel zwischen präparierten Windows-Umgebungen und Kali Linux. Ein leichtes, Ihnen mit billigsten Maßnahmen aufzuzeigen, wie verwundbar sie doch sind, um Sie im zweiten Schritt auf Sicherheitsdienstleistungen des eigenen Unternehmens hinzuweisen.
So funktioniert live:hacking hier in Deutschland – seit über 20 Jahren.
Zeit für Veränderung: Deutschlands begehrtester Hacker (Focus 26/18) zeigt Ihnen in diesem Vortrag auf, was Sie zum Themenfeld der Cybersecurity* (eben nicht) wissen müssen. Denn Cybersecurity sollte für alle verständlich, umsetzbar und selbstverständlich sein.
Wir bieten Bullshit-Bingo, aber eben keine Verkaufspräsentation. Eben weil Menschen verstehen müssen, warum sie tun sollen, was sie tun sollen.
95 % – Storytelling, 5 % live:hacking
by Philipp Kalweit, Founder, Kalweit ITS GmbH

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12:30-14:30 MITTAGSPAUSE

Energiebusiness neu denken; Erfolgreiche Geschäftsmodelle für die Energiewende
Die Energiewende ist eine der größten wirtschafts- und gesellschaftspolitischen Herausforderungen unserer Zeit. Die österreichische Bundesregierung hat mit der Klima- und Energiestrategie #mission2030 ambitionierte nationale Ziele für 2030 festgelegt. VERBUND unterstützt die Erreichung der Klimaziele mit neuen Geschäftsmodellen in den Bereichen grüner Wasserstoff, Energiespeicher, Elektromobilität und Photovoltaik. Darin liegt großes Potenzial, das den Ausbau erneuerbarer Energien wesentlich unterstützen wird. Grüner Wasserstoff ist ein wesentlicher Hebel, um sektorübergreifend CO2 Reduktionspotenziale zu heben: in der Industrie, im Mobilitätsbereich oder als Speichermedium. Mit zunehmender Dynamik der Energiewende werden Energiespeicher immer wichtiger. Auch in der Elektromobilität spielen Speicher eine Schlüsselrolle und das nicht nur in den Fahrzeugen, sondern auch bei Ladestationen. Beim Ultra-Schnellladen wird in kürzester Zeit enorm viel Leistung und Energie benötigt. Das führt kurzfristig zu hoher Belastung des lokalen Stromnetzes und verursacht zudem hohe Kosten. Um dies zu vermeiden, nutzt VERBUND das Wissen aus verschiedensten Bereichen und setzt lokale Pufferspeicher zur Lastspitzenglättung und als Flexibilität am Regelenergiemarkt ein. Grüner Wasserstoff ist ein wesentlicher Hebel, um sektorübergreifend CO2 Reduktionspotenziale zu heben: in der Industrie, im Mobilitätsbereich oder als Speichermedium. Mit zunehmender Dynamik der Energiewende werden Energiespeicher immer wichtiger. Auch in der Elektromobilität spielen Speicher eine Schlüsselrolle und das nicht nur in den Fahrzeugen, sondern auch bei Ladestationen. Beim Ultra-Schnellladen wird in kürzester Zeit enorm viel Leistung und Energie benötigt. Das führt kurzfristig zu hoher Belastung des lokalen Stromnetzes und verursacht zudem hohe Kosten. Um dies zu vermeiden, nutzt VERBUND das Wissen aus verschiedensten Bereichen und setzt lokale Pufferspeicher zur Lastspitzenglättung und als Flexibilität am Regelenergiemarkt ein.
by MMag. Martin Wagner, Geschäftsführer, Verbund Solutions GmbH

5 lessons to learn in 10 minutes
„Wie gefährlich ist die Cloud?“ – „Selber machen oder zukaufen?“ – „Wie schnell muss was an den Start?“ – Wer Antworten und Erfahrungswerte aus der Praxis sucht, bekommt diese im Beitrag von Roger Feist, ‚Direktor Digital Solutions‘ bei Achenbach Buschhütten. Das mittelständische Unternehmen, ein Hidden Champion, hat früh den Wert von digitalen Produkten im Portfolio eines Maschinen- und Anlagenbauers erkannt. In den Bereichen IIOT und 3D-Simulation entwickelt das Team um Roger Feist Lösungen für den wachsenden Kundenkreis. Basis ist dabei das flexible, cloudbasierte IOT-Portal ,Optilink‘. Die Top 5 der lessons learned teilt der Speaker mit den Teilnehmern des Gainer Festivals.

by Roger Feist, Director Business Unit Digital Solutions, Achenbach Buschhütten GmbH

15:35-16:00 PAUSE

“Networks of Knowledge Engines” von Bernhard Bergmair

Haben Sie Ihr Email-Programm selbst entwickelt? Vermutlich nicht. Es wird zugekauft – genauso wie alle andere Office-Tools, ERP-Systeme und bald auch Chat-Bots und Sprachsynthese-Tools für den Customer Support, Bilderkennung für die Intralogistik oder unternehmensweite Such-Algorithmen. Denn Software wird in der Regel von wenigen Anbietern produziert und von sehr vielen verwendet, sie „skaliert“.

Im zunehmenden Maße können nun auch wissensintensive Entscheidungen und Problemlösungen in Software abgebildet und global als Service nutzbar gemacht werden. Sobald diese Entwicklung auch Know-how Ihres Unternehmens betrifft, gelten die Regeln des digitalen Wettbewerbs auch für Ihr Kerngeschäft.

Werden Ihre sorgfältig gehüteten Betriebsgeheimnisse dann zu einer günstigen Commodity? Wer bietet automatisierte Wissensservices als Erstes an und lernt dadurch am schnellsten dazu? Entsteht hier eine neue Generation von Plattform-Geschäftsmodellen auf Basis einer automatisierten Verknüpfung bestehender Wissensservices?

Wir glauben, dass große Teile der Wertschöpfung künftig durch Netzwerke von automatisierten Wissensservices erbracht werden. Sobald die Wissensautomatisierung komplexere Aufgaben (z.B. Engineering) umfasst, reichen momentan populäre AI-Ansätze (z.B. Machine-Learning) nicht mehr aus.  Das spezialisierte Wissen etablierter Unternehmen rückt in den Fokus und ermöglicht diesen eine Pole-Position für wissensbasierte Geschäftsmodelle – allerdings unter ganz neuen Marktgesetzen und mit Verwerfungen der bisherigen Unternehmensgrenzen.
by Dipl.-Ing. Dr. Bernhard Bergmaier, Strategy and Business Development,
Linz Center of Mechatronics GmbH

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Von der Vision zur Realität – Digitale Geschäftsmodelle einfach denken
Die geforderte „Transformation der Geschäftsmodelle“ stellt vor allem Industrieunternehmen mit langjährigen Produkt- und Kunden-Gruppen vor große Herausforderungen und führt zu Unsicherheit und Inaktivität. Wir empfehlen: Anstatt langjährig erfolgreiche Geschäftsmodelle komplett über Bord zu werfen, sollte die digitale Weiterentwicklung der Geschäftslogik „einfach gedacht werden“ und die vermeintliche Transformation in kleine und realisierbare Schritte zerlegt werden – frei nach dem Motto: „Die Komplexität reduzieren um die Geschwindigkeit zu erhöhen“!
by Peter Schieder, Geschäftsbereichleiter, Fraunhofer Austria Research GmbH

Scaleup „10 to 100“– vom Startup zum KMU
Wie Startup geht, ist intensiv beschrieben und bekannt. Die „richtige“ Herausforderung  kommt, wenn es gilt die Scaleup-Phase zu durchlaufen, kurz von „10 to 100“  umzusetzen, ein stabiles KMU zu werden in einem B2B-Umfeld. Nicht nur die Mitarbeiteranzahl geht von 10 gegen 100, sondern das Geschäftsmodell muss angepasst werden, Strukturen aufgebaut, ohne das der Startup-Spirit verloren geht.  Ausgehend von  den eigenen, langjährigen Erfahrung für Scale-Ups im B2B-Umfeld werden wesentliche Werkzeuge wie regelmäßige Revision vom Business Modell, Analyse des Ecosystems von Kundenkreis u.a dargestellt. Ein Scheinwerfer wird auch auf die Herausforderung gerichtet im internationalen B2B als Scaleup Partner auf Augenhöhe für Kunde zu werden. Sind doch die internationalen Kunden meist um den Faktor 100 größer und als Konzern organisiert. Daneben gilt es sich eine hochwertiges Partner- und Zuliefer-Ecosystem zu schaffen um wesentliche Zukunftsfaktoren wie Big Data, Maschinenlernen, autonome Fertigung als kleine Firma im kleinen Rahmen abdecken zu können – co-operate with the best. Erfolgreiche Vorgangsweisen für Scaleup im B2B-Umfeld werden anhand von zwei konkreten, eigenen Firmenbeispielen erläutert.

by Dr. Roland Rathner, Geschäftsführung, Stirtec GmbH

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Matthias Handschuh

Es ist Zeit für die letzten Programmpunkte des Tages.